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Studienbezogene Selbstregulation

Eine Adaptation des Metamodells «Selektion, Optimierung und Kompensation»

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Sandra Trost

Die Umstellung der Studienprogramme im Zuge der Bologna-Reform verlangt nach einer veränderten Form studienbezogener Selbstregulation. Aufgrund des zunehmenden Leistungsdrucks und Unsicherheiten bezüglich eines optimalen Studienfortgangs sowie der Akzeptanz am Arbeitsmarkt klagen Studierende über steigende Belastungen und Stresssituationen, welche sich in Burnout und Dropout widerspiegeln. Die Anforderungen des modernen Studiums verlangen somit nach «autonomem Handeln»: in vielfältigen Rollen konkurrierende Lebensprojekte auch in kritischen Situationen oder unter Misserfolg in sinnvoller und verantwortungsvoller Weise planen, managen und bewältigen zu können. In dieser Studie geht es um die Kontextualisierung, Implementierung und Evaluation der Schlüsselkompetenz «autonomes Handeln» im Kontext studienbezogener Selbstregulation.
Inhalt: Das Individuum im Lernkontext Hochschule – Das Metamodell der «Selektion, Optimierung und Kompensation» nach Baltes & Baltes (1990) – Domänenspezifische Adaptation des Metamodells – Exploration der Domäne mittels qualitativer Vorstudien – Entwicklung und Überprüfung des domänenspezifischen Messinstrumentes – Güte des Messinstrumentes.