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Beiträge zur jüngeren und jüngsten Geschichte der deutschen Sprache

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Sylwia Firyn

Dieser Band präsentiert Beiträge, in denen die Überlegungen der beiden führenden Vertreter des historischen Prinzips bei den Bemühungen um die Normierung der deutschen Rechtschreibung im 19. Jahrhundert behandelt werden. Das heißt es werden die Betrachtungen von Jacob Grimm, dem Begründer der historischen Schule, und von Karl Weinhold, dem konsequentesten Vertreter dieser Schule dargestellt und ihre Überlegungen über Schriftart, Silbentrennung, Schreibung der Eigennamen und Fremdwörter, Groß- und Kleinschreibung der Substantive, Zeichensetzung sowie über die Schreibung der Vokale und Konsonanten erläutert. Den Beiträgen wird eine kurze Behandlung der einzelnen Richtungen im Rahmen der Bestrebungen um die Normierung der Rechtschreibung vorangestellt. Weiterhin widmen sich Beiträge den lexikalischen Entlehnungen aus dem Italienischen in der mittel- und frühneuhochdeutschen Zeit sowie der Sprachmanipulation im Nationalsozialismus.
Inhalt: Diskussion über die Normierung der deutschen Orthographie um die Mitte des 19. Jahrhunderts – Jacob Grimms und Karl Weinholds Überlegungen über Schriftart, Silbentrennung, Schreibung der Eigennamen, Fremdwörter sowie Groß- und Kleinschreibung der Substantive und anderer Wortklassen – Grimms und Weinholds Anschauungen zur Zeichensetzung – Grimms und Weinholds Anschauungen zur Schreibung der Vokale – Grimms und Weinholds Anschauungen zur Schreibung der Konsonanten – Versuch der inhaltlichen Einteilung der lexikalischen Entlehnungen aus dem Italienischen ins Deutsche im Mittel- und Frühneuhochdeutschen – Wortmanipulation in der Sprache des Nationalsozialismus als Beispiel der Manipulation im Dienste der Diktatur.