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Interessengruppen und ihr Einfluss auf die Wohlfahrt der Bundesrepublik Deutschland

Eine empirische Untersuchung entlang des Argumentationsstrangs von Mancur Olson- Mit einem Vorwort von Andreas Busch

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Sebastian Hothan

Sind Interessengruppen einer Demokratie zuträglich oder schädlich? Die Ansichten hierüber gehen mehr als über beinah jedes andere politische Thema auseinander. Mancur Olson zufolge befinden sich Demokratien in einem Dilemma: Einerseits ist politische Stabilität notwendig, um überhaupt Wohlstand zu generieren und zu bewahren, andererseits sind solche stabilen Verhältnisse der perfekte Nährboden für die Herausbildung vieler Interessengruppen, die dann in ihrem Sinne Umverteilungen anstreben und so Einfluss auf die Wohlfahrt ausüben. Ob dieser von Olson prognostizierte Einfluss von Interessengruppen auch auf die Wohlfahrt der Bundesrepublik Deutschland nachzuweisen ist, wird im Rahmen dieses Buches empirisch überprüft.
Inhalt: Wohlfahrt – Interessengruppe – Interessengruppen in modernen politischen Theorien – Pluralismus – Korporatismus – Systemtheorie – Public-Choice-Theorie – Die Logik des kollektiven Handelns – Aufstieg und Niedergang von Nationen – Forschungsstand zu Olsons Theorie – Empirischer Test.