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Die besonders schwere Brandstiftung nach § 306b StGB

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Philipp Knoll

Die Arbeit befasst sich kritisch mit sämtlichen Tatbeständen der besonders schweren Brandstiftung nach § 306b StGB. Dem Leser werden die bestehenden Auslegungsschwierigkeiten umfassend dargestellt und zugleich Lösungsansätze vorgestellt. Der Autor kritisiert die jetzige Fassung der Vorschrift als wenig überzeugend. Dennoch geht er entgegen mancher Stimmen in Literatur und Rechtsprechung von ihrer Verfassungsmäßigkeit aus und sieht Auslegungsmöglichkeiten, um ein angemessenes Verhältnis der Tatbestände untereinander und zu anderen Tatbestände herzustellen.
Inhalt: Konkretisierung des unbestimmten Rechtsbegriffs der schweren Gesundheitsschädigung – Bestimmung einer großen Zahl von Menschen bei 6 Personen – Zurechnung von Retterschäden – Verfassungsmäßigkeit des § 306b StGB – Reichweite der Begriffe der Ermöglichungs- und Verdeckungsabsicht – Betrug im Sinne des § 306b Abs. 2 Nr. 2 StGB – Anwendbarkeit der tätigen Reue auf die Tatbestände der besonders schweren Brandstiftung.