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«Striking off the register»

Die Rechtsfolgen einer gelöschten Limited im deutschen Rechtsverkehr

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Florence Borchelt

Nach dem sogenannten Limited-Boom steht die Abwicklung gescheiterter Limiteds mit Verwaltungssitz in Deutschland im Blickpunkt der juristischen Diskussion. Dabei spielt insbesondere die Frage eine Rolle, wem das in Deutschland belegene Vermögen einer gelöschten Limited zuzuordnen ist. Vielfach wird auf gelöschte Limiteds mit Restvermögen in Deutschland in Rechtsprechung und Literatur die Lehre von der Restgesellschaft, die in der Nachkriegszeit für staatliche Enteignungen ausländischer Gesellschaften entwickelt wurde, übertragen. Unter Berücksichtigung der Wiedereintragungsmöglichkeit der Limited ins englische Handelsregister untersucht die Autorin neben dieser Frage weitere materiell-rechtliche und prozessuale Rechtsfolgen, die sich für den deutschen Rechtsverkehr ergeben.
Inhalt: Handelsrechtliche Publizitätspflichten einer Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland – Amtslöschung der Limited in England – Heimfallrecht der britischen Krone – Wiedereintragungsverfahren in England – Zuordnung des in Deutschland belegenen Vermögens – Qualifikation des Heimfallrechts – Rechtsnachfolger des deutschen Restvermögens – Internationales Enteignungsrecht – Lehre von der Rest- und Spaltgesellschaft – Nachtragsliquidation – Fortführung der werbenden Tätigkeit – Gelöschte Limited im Prozess.