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Produktvertrieb durch Strukturvertriebe

Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit, Regelungsbedürfnis und Haftungsfragen

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Sascha Preuß

Vor allem in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist bei einer Vielzahl von Menschen der Wunsch groß, durch einen Nebenberuf finanzielle Probleme zu lösen oder eine Erhöhung des Einkommens zu erreichen. Diese Möglichkeit bieten seit Jahrzehnten auch Strukturvertriebe, wobei sich viele im Nachhinein als Schneeball- oder Pyramidensystem herausstellten. In der Öffentlichkeit werden Strukturvertriebe daher zum Teil generell als Schneeballsystem bezeichnet. In dieser Arbeit wird zunächst erörtert, wie ein Strukturvertrieb aufgebaut ist. Danach werden kurz die Varianten des Schneeball- und des Pyramidensystems dargestellt. Sodann wird der Frage nachgegangen, unter welchen Voraussetzungen das System des Strukturvertriebes wettbewerbsrechtlich zulässig ist. Anschließend wird das Erfordernis einer speziellen Regelung für Strukturvertriebe behandelt. Schließlich werden Haftungsfragen erörtert, die sich im Zusammenhang mit Strukturvertrieben ergeben können.
Inhalt: Strukturvertrieb – Multi-Level-Marketing – Schneeball- und Pyramidensystem – Schrottimmobilien – Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit – Laienwerbung – Progressive Kundenwerbung – Ausnutzung privater Beziehungen – Gefahr der Nachahmung – Erfordernis spezieller Regelungen des Strukturvertriebes – Analyse der Werbemethoden – Kontrolle von Strukturvertrieben – Haftung – Gewinnspiel – Betrug – Arglistige Täuschung – Haustürgeschäft.