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Gottfried Kellers Ästhetik auf der Grundlage der Entwicklung seiner Naturvorstellung

Studie zur Begründung der geometrischen Struktur in der Novellistik

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Gabriel Imboden

Wie ist es Keller möglich, nach der Aufgabe eines transzendenten Bezugspunktes in der Auseinandersetzung mit der Philosophie Ludwig Feuerbachs Leben und Werk zuverlässig zu bestimmen? Keller fasst alles, was ihm echt, wahr und folgerichtig scheint, zusammen in einer geheimnisvollen Natur, die nicht rational aufschlüsselbar ist. Wie lassen sich aber Leben und Werk auf eine solche Grundlage beziehen? Die Frage wird mit einer Theorie der geometrischen Strukturen beantwortet, die zu zeigen versucht, dass Ästhetik für Keller existentielle Ortungsfunktion hat.
Aus dem Inhalt: Gottfried Kellers Naturvorstellung vor 1855 - Die Absicherung der lyrischen Subjektivität - Begründung der geometrischen Struktur - Die geometrischen Strukturen in der Erzählung «Die drei gerechten Kammacher».