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Verfilmungs- und Filmmanuskriptvertrag

Die Vertragsgestaltung von Autoren in der Filmproduktion im deutschen und US-amerikanischen Recht

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Christoph Marschke

Die Arbeit beschäftigt sich mit der rechtlichen Stellung der Drehbuchautoren, welche maßgeblich durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die Vertragspraxis geprägt wird. Obgleich der Gesetzgeber vor der Aufgabe steht, die Interessen der Kreativen angemessen zu berücksichtigen und auszubalancieren, haben jüngere Reformen die Rechtsstellung des Filmherstellers gestärkt. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, ob dem Interessenausgleich des Drehbuchautors in der Gesetzgebung sowie der Vertragspraxis hinreichend Rechnung getragen wird. Maßstab hierzu bildet das Rechtssystem der USA. Dabei zeigt sich, dass der Interessenausgleich in der US-amerikanischen Filmwirtschaft nicht auf Gesetz, sondern auf Tarifvertragsrecht beruht. Auf jenes ist der deutsche Autor nicht angewiesen – eigentlich.
Inhalt: Die Urheberschaft an der literarischen Vorlage als Grundlage der Vertragsverhandlungen – Das Urheberrecht am Filmwerk – Die Vertragsgestaltung nach deutschem Recht – Die Rechtsstellung des Filmproduzenten – Zur Notwendigkeit einer cessio legis – Das US-amerikanische Urhebervertragsrecht – Das Minimum Basic Agreement.