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Papst Johannes XXIII. Friedenslehre «Pacem in terris» (1963) und die Situation Nigerias

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Polycarp Ibekwe

Die römisch-katholische Kirche hat sich seit Ende des 19. Jahrhunderts wiederholt zu sozialen und politischen Fragen geäußert. Im Einklang mit dieser Tradition hat Johannes XXIII. den Gedanken eines gut geordneten menschlichen Zusammenlebens in Pacem in terris (1963) unter der Wahrung der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der Liebe, der Freiheit und des Friedens dargelegt. Diese Studie ist ein Versuch, seine Ideen sozio-philosophisch zu überprüfen und zu analysieren und seine Anregungen nicht nur als eine Einladung zum Dialog zwischen den Religionen in der multireligiösen Gesellschaft Nigerias zu betrachten, sondern als Hilfe zur Lösung der vielfältigen Probleme des Landes, vor allem der Ungerechtigkeit, der Missachtung der Rechte und Würde der Menschen, der Armut und Korruption, der Zersplitterungen und ethnischen Konflikte, der Diskriminierungen und Ausbeutung.
Inhalt: Die Enzyklika Pacem in terris von Johannes XXIII. – Geschichte des Ordnungsgedankens – Naturrechtslehre – Rechte und Pflichten der Menschen, Menschenwürde, ihre Begründung und Entwicklung – Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden, Wahrheit, Liebe – Entwicklung und Aufstieg der Entwicklungsländer – Nigeria - sozialpolitische Entwicklung – Religionskonflikte – Gottesstaatgründung – Scharia und Zersplitterung – Minderheiten und Probleme.