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Die Haftung des Verkäufers beim Share Deal im deutschen und schweizerischen Recht

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Michael Ebert

Der den Regelfall des Unternehmenskaufs darstellende Share Deal birgt auch nach der Reform des deutschen Schuldrechts zahlreiche Probleme. Noch immer wird kontrovers diskutiert, welche Ansprüche dem Käufer zustehen, wenn sich nach Übertragung der Gesellschaftsanteile herausstellt, dass der wirtschaftliche Wert der Beteiligung unter dem vereinbarten Kaufpreis liegt. Dieses Problem stellt sich nicht nur im deutschen, sondern auch im schweizerischen Recht. Die Arbeit befasst sich schwerpunktmäßig mit der Anwendbarkeit des Sachmängelgewährleistungsrechts auf den Kauf von Gesellschaftsanteilen sowie der Abgrenzung von vertraglichen und außervertraglichen Rechtsbehelfen.
Inhalt: Anwendbarkeit des Sachmängelgewährleistungsrechts auf den Kauf von Gesellschaftsanteilen – Unternehmensmängel beim Share Deal – Anfechtung wegen Grundlagenirrtum und modifizierte Teilnichtigkeit – Anwendungsbereich der culpa in contrahendo neben der Sachmängelgewährleistung – Die culpa in contrahendo als Ersatz für die Anfechtung wegen Grundlagenirrtum beim Share Deal – Auswirkungen einer Due-Diligence-Prüfung auf die Rechte des Käufers