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Die Entstehung des chinesischen Sachenrechtsgesetzes

Eine Analyse des Diskurses innerhalb der chinesischen Rechtswissenschaft

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Rebecka Zinser

Das chinesische Sachenrechtsgesetz von 2007 ist richtungweisend für die zukünftige Entwicklung der chinesischen Eigentumsordnung. Im Zuge seiner Entstehung trat der Widerspruch zwischen kommunistischer Staatsform und privatwirtschaftlichem Wirtschaftssystem offen zutage. Das Gesetz bot den chinesischen Rechtswissenschaftlern Gelegenheit, zu diesen verfassungsrechtlichen Fragen Stellung zu nehmen und sich mit eigenen Vorschlägen in die Gesetzgebung einzubringen. Die Arbeit analysiert die fachöffentlich geführte Diskussion und ihre Auswirkung auf die verabschiedete Regelung.
Rebecka Zinser, geboren 1978 in Marburg/Lahn; 1998-2004 Studium der Rechtswissenschaften in Leipzig, Athen und an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2004 Erstes juristisches Staatsexamen; 2005 Chinesisch-Sprachstudium in Tianjin (VR China); 2006-2008 Rechtsreferendarin Kammergericht Berlin, Zweites Juristisches Staatsexamen; 2008-2011 Promotion; seit Anfang 2010 Stellvertretende Direktorin des Deutsch-Chinesischen Instituts für Rechtswissenschaft in Nanjing.