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Die Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen im Drama der Moderne

Tradition und Mutation

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Dagmar Ralinofsky

Untersuchung gegenwärtiger deutschsprachiger Dramatik unter dem Aspekt zwischenmenschlicher Beziehungsstrukturen. Zwischenmenschlichkeit erweist sich als Rollenzwang, zurückführbar auf Verinnerlichungsprozesse des Bürgertums seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Traditionen positiver Kommunikation erscheinen in der Theaterliteratur des 20. Jahrhunderts als mutierte; der literarische Begriff des Zwischenmensch- lichen wird als sozial-politisch bestimmbarer und bestimmter anhand der vornehmlich Minderheitenprobleme behandelnder Texte analysiert.
Aus dem Inhalt: Philosophisch-anthropologische Grundlagen des Zwischenmenschlichen - Imitation und Integration im Sprachverhalten: Ö.v. Horváth - Negation des klassischen Humanitätsideals: B. Brecht - R.W. Fassbinders Modell des Zwischenmenschlichen - Positive Ansätze, Verkehrung und Mutation der Zwischenmenschlichkeit - Neuer Realismus.