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Konsumentenpreiswissen

Eine empirische Studie im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel

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Christian Idinger

Der Einfluss von Dauertiefpreisen bzw. langfristigen Preisänderungen auf das Konsumentenpreiswissen ist in Zeiten vielfältigster Promotionsaktivitäten interessanter denn je. Basierend auf bestehenden Forschungslücken des Behavioral Pricing wurde mit einer longitudinalen Online-Untersuchung jener Zeitpunkt festgestellt, bei welchem der Konsument einen Aktionspreis verinnerlicht und somit als Kurantpreis bewertet. Die Ergebnisse zeigen u.a., dass für das Preiswissen weniger das untersuchte Produkt, als das individuelle Eigeninteresse an Preisen ausschlaggebend ist. Die Arbeit bietet neue Perspektiven und Möglichkeiten für den Handel, Industrieunternehmen (v.a. im FMCG-Bereich), die Marktforschung sowie thematisch nahe Forschungsgebiete (bspw. Retail Revenue Management).