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Kritische Intelligenz: G.E. Lessing - F. Schlegel - L. Börne

Studien zu ihren literaturkritischen Werken

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Ernst Keller

Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine Untersuchung zur Kanonbildung in der deutschen Literatur. Am Beispiel der literatur- kritischen Werke von G.E. Lessing, Friedrich Schlegel und Ludwig Börne wird gezeigt, wie ihr aus der Situation ihrer Zeit entstandenes literarisches und anthropologisches Ideal sich niederschlägt in ihrem Urteil über die Literatur von Gegenwart und Vergangenheit. Die dogmatische Grundstruktur ihrer Kritik wird blossgelegt, und es wird dargestellt, wie der von ihnen ausgewählte Kanon von Werken zu verstehen ist als Teil eines Argumentationssystems, mit dem das angestrebte Ideal begründet und durchgesetzt werden soll.
Aus dem Inhalt: Einleitung: Anmerkungen über Literaturkritik und Literaturwissenschaft - G.E.Lessing: Die Begegnung mit J.Ch. Gottsched - Reflexionen über Lyrik, über das Epigramm und die Fabel - Stoff als Spielraum: Laokoon - Möglichkeiten des Dialogs: Die «Hamburgische Dramaturgie»- Pragmatische Philologie: Lessing und die Sprache - Friedrich Schlegel: Individualität - Dialektik und Dogmatik - Die Neuen und die Alten - Romantiker - Mystiker - Ludwig Börne: Börnes Begriff der Freiheit - Literaturkritik als Zeitkritik - Deutschland- Frankreich - Romantiker in Deutschland, Romantiker in Frankreich - Goethe und Jean Paul - Gutzkow, Heine und Lamenais - Fazit: Von kritischer Intelligenz - Literaturverzeichnis.