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Der Abbruch intensivmedizinischer Maßnahmen in den Ländern Österreich und Deutschland

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Kathrin Decker

Seit über 20 Jahren ist die Thematik des Abbruchs intensivmedizinischer Maßnahmen bei irreversiblen Langzeitpatienten Gegenstand der judikativen Kontroverse und aufgrund des institutionellen Ausbaus der Intensivmedizin nach wie vor von höchster Aktualität. Insbesondere in Österreich und Deutschland sind in diesem Rahmen jüngst umfangreiche Gesetze in Kraft getreten sowie höchstgerichtliche Urteile ergangen. Die Arbeit stellt die Rechtslage in beiden Ländern umfassend dar. Nach einer einleitenden Erläuterung der Problemstellung folgt eine Kategorisierung der Patientengruppen. In den Länderberichten widmet sich die Autorin eingehend der Erörterung der verfassungsrechtlichen, strafrechtlichen sowie zivilrechtlichen Aspekte. Abschließend arbeitet sie detailliert die in den Rechtsordnungen bestehenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus und unterzieht diese einer kritischen Würdigung.
Inhalt: Verfassungsrechtliche, strafrechtliche sowie zivilrechtliche Aspekte des medizinischen Behandlungsabbruchs – Entscheidungsunfähige Patienten – Irreversible Langzeitpatienten – Apallisches Syndrom – Wachkoma – Amyotrophe Lateralsklerose – Erörterung höchstrichterlicher Entscheidungen zum Abbruch intensivmedizinischer Maßnahmen – Übersicht der Reformbemühungen im Straf- und Zivilrecht – Sterbehilfe – Aktive und passive Sterbehilfe – Sterbebegleitung – Mutmaßliche Einwilligung – Einseitiger Behandlungsabbruch – Strafbarkeit der Beihilfe am Suizid –
Patientenverfügung – Vorsorgevollmacht – Betreuungsverfügung – Sachwalterverfügung – Das Selbstbestimmungsrecht des Patienten – Informed consent – Betreuungsrecht – Sachwalterrecht – Drittes Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts 2009 – Patientenverfügungs-Gesetz 2006 – Reichweite von Entscheidungen am Lebensende durch den Betreuer – Sachwalter – Angehörige – Ärzte – Umfang der gerichtlichen Zuständigkeit bei Entscheidungen Dritter am Lebensende.