Show Less
Restricted access

Die Einweisung der Erben in die Erbschaft nach österreichischem Recht durch deutsche Nachlassgerichte

Eine Untersuchung auf Grundlage des FamFG und der Erbrechtsverordnung

Series:

Daniel Schäuble

Die Arbeit veranschaulicht, dass und wie die Einweisung der Erben nach österreichischem Recht (Einantwortung) durch deutsche Nachlassgerichte durchgeführt werden kann. Die hierfür notwendige Untersuchung erfolgt dabei sowohl auf Grundlage des FamFG wie auch der europäischen Erbrechtsverordnung. Daneben bilden insbesondere die materiell- und die verfahrensrechtlichen Rechtswirkungen des Einantwortungsbeschlusses, Fragen der Anerkennung dieser Entscheidungswirkungen, die dogmatischen Grundlagen der Institute der Anpassung, der Substitution und der versteckten Rückverweisung weitere Schwerpunkte der Abhandlung. Im Rahmen der europäischen Erbrechtsverordnung wird insbesondere auf die Reichweite des Erbstatuts in Abgrenzung zum Sachen- und zum Verfahrensrecht und auf die Möglichkeit der Verweisung des Verfahrens eingegangen.
Inhalt: Deutsch-österreichische Erbfälle – Anwendbares Recht für die Frage des Erbschaftserwerbs nach österreichischen Erblassern – Bedeutung der europäischen Erbrechtsverordnung in deutsch-österreichischen Erbfällen – Konkrete Durchführung eines Einantwortungsverfahrens durch deutsche Nachlassgerichte unter Geltung des FamFG und unter Geltung der europäischen Erbrechtsverordnung – Anerkennung eines österreichischen Einantwortungsbeschlusses in Deutschland – Fragen der Substitution und der Anpassung – Bestellung eines Separationskurators – Inventarerrichtung.