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Gesellschaft, Sport und Diakonie

Eine sozialethische Studie

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Stefan Schenk

Zwischen Theologie und Sportwissenschaft scheinen Welten zu liegen. Davon zeugt u. a. die Tatsache, daß Bewegung, Spiel und Sport – trotz ihrer Bedeutung für den Menschen der modernen Gesellschaft – im theologischen Denken nur am Rande Berücksichtigung finden. Anliegen dieser Studie ist es, beide Disziplinen in einen Dialog zu bringen, um aufzuzeigen, daß es im sozialethischen Brückenschlag mehr Verbindendes als Trennendes gibt. Vor der Folie ausgewählter Zeitzeichen und deren ethischen Würdigung schiebt sich als Berührungspunkt ersten Ranges die sozialdiakonische Dimension in den Vordergrund, welche Kirche und Sport miteinander verbindet. Für die Sportwissenschaft bedeutet das eine längst überfällige Horizonterweiterung in der Bestimmung ethisch wichtiger Themen – und für die Theologie das Fenster offenzuhalten, welches das II. Vatikanische Konzil zur Welt hin aufgestoßen hat.
Inhalt: Individualisierungsschub, Körperboom und Sportfaszination als moderne Zeitzeichen – Bewegungs-, Begegnungs- und Beziehungsleiblichkeit – Mitmenschlichkeit in solidarischer Individualität – Sport im Dienst an der Gesellschaft – Diakonie als Sozialgestalt von Theologie und Kirche – Kirche und Sport: eine sozialdiakonische Allianz.