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Macedonio Fernández (1874-1952)

Reflexion und Negation als Bestimmungen der Modernität

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Die Autorin untersucht das Werk Macedonio Fernández' in Bezug auf seine vier Bereiche Metaphysik, Ästhetik, Humor und Roman. Die Modernität dieses argentinischen Autors erweist sich an den zentralen Bestimmungen Reflexion und Negation - zwei Kategorien, die für eine nachhegelsche Ästhetik richtungsweisend sind. In einem abschliessen- den Kapitel wird das Phänomen literarische Modernität in Beziehung gesetzt zu sozialhistorischen Fakten, besonders zu der für Argentinien entscheidenden Erscheinung der partiellen Modernisierung. Macedonio verdient einen bedeutenden Platz in der Weltliteratur. Seine kühnen, subtilen und teilweise chaotisch anmutenden Texte sind im höchsten Grade interpretationsgeeignet. Dem trägt die vorliegende Monographie durch ihren streng systematischen und umfassenden Charakter Rechnung.