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Bürgerliche Emanzipation in Heinrich von Kleists Dramen und theoretischen Schriften

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Ulrich Vohland

Der Verfasser untersucht die bildungsbürgerlichen Emanzipationsvor- stellungen in Kleists frühen Briefen sowie die gesellschaftliche Funktion seiner ästhetischen und philosophischen Schriften. Er fragt bei der Deutung der Dramen, inwieweit sich in ihnen der Gegensatz zwischen Adel und Bürgertum spiegelt und diese kritisiert werden. Untersucht werden die zeitgeschichtlich bedingte Entwicklung von Kleists Vorstellungen zur Verbürgerlichung der Gesellschaft sowie seine Stellungnahme zu den preussischen Reformplänen.
Aus dem Inhalt: Forschungsbericht - Die Emanzipationsideen des frühen Kleists - Kantkrise - Die theoretischen Schriften - Utopie und Entfremdung im «Marionettentheater» - Moralische und politische Forderungen und Gesellschaftskritik in den Dramen - Abweis radikaler Reformpläne und der des preussischen Reformadels - Die nationale Phase - Der «Homburg».