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Der Konflikt zwischen Geist und Sinnlichkeit in Thomas Manns «Tod in Venedig»

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Hermann Luft

Die problematische Wesensbeschaffenheit der Künstlerfigur Gustav von Aschenbach; sein Weg vom «geistigen», formbedachten Leistungsethiker über den, im Sinne Thomas Manns, idealen «geistig-sinnlichen» Ausgleich in Wesen und Werk zum «sinnlich» ausschweifenden Kunst- ästhetiker. Ursprung, Gründe und Verlauf dieser Änderung in Aschenbachs Wesen und Kunst werden durch eine genaue Textanalyse aufgezeigt, wobei gleichzeitig einschlägige Sekundärliteratur kritisch behandelt wird.
Aus dem Inhalt: Die drei wichtigsten Stufen in Aschenbachs Werdegang als Künstler umfassen je ein Kapitel: 1.) Geist und «Zucht», 2.) Harmonie von Geist und Sinnlichkeit, 3.) Sinnlichkeit und «Zügellosigkeit».