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Rhetorische Strukturen und kommunikative Determinanz

Studien zur Textkonstitution des philosophischen Diskurses im Werk Friedrich Nietzsches

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Gerhard Rupp

«Das Zeichen ist das (oft schmerzhafte) Einprägen eines Willens auf einen andern Willen. Sich zu verstehen geben durch Stösse (Ameisen)» - dies so in der «Umwertungszeit» formulierte Motiv treibt die Nietzschesche rhetorische Reflexion besonders in seiner eigenen Schreibpraxis an. Wille: zunächst Durchsetzung von Individualität gegen das Cliche, dann Artistik virtuoser rhetorischer Diktion um ihrer selbst willen, wird Nietzsches Oeuvre beispielhaft mit der Perfektionierung und Technifizierung wissenschaftlich-literarischer Kommunikation an der Schwelle zum Zeitalter der Massenmedien konfrontiert.
Aus dem Inhalt: Zum Entwurf des Rhetorischen und den Strukturen seiner Empirie - Formen des Rhetorischen im Werk Friedrich Nietzsches - Asspekte der kommunikativen Determinanz.