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Der desorientierte Erzähler

Studien zu J.C. Wezels «Lebensgeschichte Tobias Knauts»

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Elisabeth Holzhey-Pfenniger

Die Verfasserin untersucht, welchen Grad an Einsicht in die erzählerischen Möglichkeiten nach 1760 Wezels ersten Roman «Lebensgeschichte Tobias Knauts» verrät. Die Interpretation geht dann im einzelnen dem zusehends deutlicher zutage tretenden Missverhältnis von erzählerischem Vorhaben und ausgeführtem Werk nach und stösst dabei auf ein in mehreren Variationen vorkommendes Strukturprinzip dieses Romans, das sich im Rahmen seiner geschichtlichen Bedingtheit als eine der provinziellen Stationen im Stilwandel des Grotesken erweist.
Aus dem Inhalt: Das Vorhaben des Erzählers - Das Funktionieren des Erzählten - Folgerungen für Autor und Interpreten.