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Idee und Gestaltung:- Das konfigurative Strukturprinzip bei Ludwig Achim von Arnim

Das konfigurative Strukturprinzip bei Ludwig Achim von Arnim

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Helene M. Kastinger Riley

Die Untersuchung des strukturellen Baus der Figuration in Werken des Romantikers Achim von Arnim deckt ein häufig angewandtes Prinzip von geschlossenen figuralen Interbeziehungen (Konfiguration) auf. Diesem figurativen Prinzip kommt als einer romantischen Mischform von Symbol und Allegorie funktionale Bedeutung zu: auf einem romantisch-säkularisierten, heilsgeschichtlich orientierten Weltbild beruhend, ist es seine Aufgabe, sinnbildlich ästhetische, moralische und politische Missstände darzustellen. Die Konfigurationstechnik erweist sich auch als erzieherisch-didaktisches Schaffensprinzip, indem gleichzeitig auf die Möglichkeit hingewiesen wird, diese Missstände zu beheben und wieder einen harmonischen Zustand herzustellen.
Aus dem Inhalt: Problematik und Stand der Arnimforschung - Die Idee im Spiel der Form: Das Prinzip der Konfiguration - Analyse der konfigurativen Varianten in Arnims Werk - Schlussfolgerungen.