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Die Hüftgelenksarthrodese

Eine klinische und experimentelle Studie zur Zweckankylose des Hüftgelenkes

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Johannes Breitenfelder

Die Beeinträchtigung der periankylotischen Bewegungszentren nach Hüftarthrodese wird in der vorliegenden Arbeit aufgrund klinischer, elektromyographischer, biomechanischer und tierexperimenteller Untersuchungen analysiert. Die periankylotischen Bewegungszentren werden je nach dem Ausmass ihrer Kompensationsaufgabe eingeteilt in periankylotische Bewegungszentren erster Ordnung (homolaterales Kniegelenk, Lendenwirbelsäule und kontralaterales Hüftgelenk) sowie in periankylotische Bewegungszentren zweiter Ordnung (Iliosacralgelenke und Symphyse). Die Analyse ergab, dass bei einer Einstellung der Hüftarthro- dese von 25 bis 30 Grad Flexion, mechanischer Mittelstellung zwischen Ab- und Adduktion ( 5 Grad Adduktion) und einer Aussenrotationsstel- lung von 5-10 Grad eine minimale Beanspruchung der periankylotischen Bewegungszentren erfolgt. Bei exakter Indikationsstellung ist vor allen Dingen beim jüngeren Menschen auf die Dauer gesehen die Arthro- dese der Alloarthroplastik des Hüftgelenkes heute noch überlegen.
Aus dem Inhalt: Indikationsstellung, operatives Vorgehen, spezifische Komplikationen, Schmerzausschaltung bei der Arthrodese, Statik und Biomechanik der Hüftarthrodese, Hüftarthrodese und periankylotische Bewegungszentren, experimentelle Untersuchungen zur Hüftarthrodese (tierexperimentelle Untersuchungen, elektromyographische Untersuchun- gen, Modelluntersuchungen), spezielle Probleme der Hüftarthrodese und -ankylose, Zusammenfassung.