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Die zweite Zürcher Eingemeindung von 1934

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Walter Akeret

Das vorliegende Werk ist nicht allein als Beitrag zur jüngsten Geschichte der grössten Schweizer Stadt gedacht. Darüber hinaus will es auch paradigmatisch die Bevölkerungskonzentration um grössere wirtschaftliche Zentren aufzeigen. Zwei Faktoren sind es, die vor allem den Zusammenschluss von Gemeinden fördern: Das Wachstum der Städte mit seinen wirtschaftlichen Auswirkungen auf das umliegende Land und die Unfähigkeit kleiner Gemeinden, in der bisherigen Zersplitterung die an Bedeutung und Umfang zunehmenden Gemeindeaufgaben zu lösen. In der Region Zürich sind diese beiden Komponenten wirksam geworden. Ihre Entwicklung darf als Beispiel dafür gelten, wie versucht wird, Agglomerationsprobleme durch Vereinigung der betroffenen Gemeinden zu lösen. So können, mit aller gebotenen Vorsicht, aus diesem konkreten Einzelfall allgemeingültige Erkenntnisse erlangt werden, die dazu beitragen, aktuelle Entscheidungen besser zu treffen.