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Der Dialog in Harold Pinters Dramen

Aspekte seiner kommunikativen Funktion

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Ingrid Müller-Zannoth

Für die Funktionsbestimmung des nicht mehr handlungsgebundenen Dialogs im modernen Drama hält die herkömmliche literaturwissenschaftliche Interpretationsmethode keine systematischen Kategorien bereit. Deshalb sind in der vorliegenden Arbeit Kriterien der Verhaltenspsychologie und der soziologischen Rollentheorie in die Dialoganalyse miteinbezogen worden. Methodisch neu ist vor allem die Anwendung der Kommunikationstheorie. Aber auch die linguistische Orientierung im Sinne des Strukturalismus bedeutet eine Neuinterpretation des als Kommunikationsmedium verstandenen Dialogs als Überwindung formalstilistischer Betrachtungen.