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Der Aufwendungsersatzanspruch des Geschäftsführers ohne Auftrag

Eine juristisch-ökonomische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes

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Thomas Griebe

Der Autor untersucht den Aufwendungsersatzanspruch des Geschäftsführers ohne Auftrag und bedient sich dabei der aus den Vereinigten Staaten stammenden Economic Analysis of Law, der ökonomischen Analyse des Rechts. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen dieses Forschungsansatzes werden die tragenden Tatbestandsmerkmale der Geschäftsführung ohne Auftrag in der Terminologie der mikroökonomischen Theorie beschrieben und bewertet. Anschließend wird der Frage nachgegangen, ob sich die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu den einzelnen Tatbestandsmerkmalen des Aufwendungsersatzanspruches mit den aufgestellten ökonomischen Forderungen deckt. Die Analyse ausgewählter Entscheidungen soll zeigen, ob die Rechtsprechung etwas zur Steigerung der Effizienz und zur Allokation von Ressourcen beitragen kann.
Aus dem Inhalt: Grundlagen und -begriffe der ökonomischen Analyse des Rechts - Die Voraussetzungen des Aufwendungsersatzanspruches - Die Frage der Kosten - Die objektive Fremdheit und das Interesse des Geschäftsführers aus ökonomischer Sicht - Ökonomische Analyse des Aufwendungsersatzes - Untersuchung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes.