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Bewirtschaftung im Wasserrecht

Die wasserrechtliche Bewirtschaftungserlaubnis zwischen Prävention und Repression

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Axel Baisch

Die wasserrechtliche Bewirtschaftungserlaubnis stellt einen eigenständigen dogmatischen Ansatz zwischen der Kontrollerlaubnis und der Ausnahmebewilligung dar. Der Autor untersucht das geltende Wasserrecht auf die Art und Weise seiner Bewirtschaftung und zieht hieraus für die wasserrechtliche Einzelfallentscheidung gemäß 2 ff, 7, 8 WHG die Konsequenz des besonderen Charakters dieser Entscheidung, die weder mit der Rechtsfigur der Kontrollerlaubnis noch mit derjenigen der Ausnahmebewilligung ausreichend gekennzeichnet wird. Notwendig ist ein Umdenken bei dem Verständnis der Bewirtschaftung im Wasserrecht im Einzelfall, bedingt durch die hinter dem Wasserrecht - nur teilweise verborgen - liegende Bewirtschaftungssystematik.
Aus dem Inhalt: Bewirtschaftung im Umweltrecht - Wasserrechtliche Planungssystematik und Bewirtschaftungsgrade der einzelnen Pläne - Die wasserrechtliche Bewirtschaftung im Einzelfall in dogmatischer Sicht - Grundsätzliches zu den Instituten Kontrollerlaubnis und Ausnahmebewilligung.