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Zählen und Rechnen bei geistig behinderten Schülern

Leistungen, Konzepte und Strategien junger Erwachsener mit Hirnfunktionsstörungen

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Barbara Ezawa

In Einzelfallstudien wird die Entwicklung des mathematischen Denkens bei zwei Schülern mit unterschiedlichen Hirnfuktionsstörungen untersucht. Ihre abweichenden Lösungen beim Zählen und Rechnen werden analysiert, mit ihrem allgemeinen intelligenten Verhalten, insbesondere dem Sprechen, in Verbindung gebracht und von hier aus der jeweils zugrundeliegende Denkprozeß festgestellt. Mit diesem Buch soll das Wissen über behinderte Schüler erweitert und eine Grundlage für Curricula für Mathematik geschaffen werden. Gleichzeitig werden allgemeine Gesetzmäßigkeiten des mathematischen Denkens, des Sprechens und überhaupt des menschlichen intelligenten Verhaltens aufgezeigt. Diese Untersuchung ist interessant für Sonderpädagogen, aber auch für Psychologen und Neuropsychologen, Linguisten und Mathematikdidaktiker.
Aus dem Inhalt: Die Zahlwortfolge - Das Stellenwertsystem der Zahlen - Das Abrufen von Zahlensätzen - Das Verständnis und die Verwendung von Rechenregeln - Diskussion der Ergebnisse unter Einbezug deutscher und anglo-amerikanischer neuropsychologischer, kognitionswissenschaftlicher und mathematikdidaktischer Literatur.