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«Sed Corde Dicemus»

Das volkstümliche Element in den deutschen Predigten des Geiler von Kaysersberg

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Susanne Eisenmann

Die große Beliebtheit des Straßburger Predigers Geiler von Kaysersberg (1445-1510) zeigt sich besonders im Zuspruch, den seine Predigten erfuhren. Sein unterhaltender und anschaulicher Stil entsprach dem Zeitgeschmack ebenso wie dem Anspruch an Verständlichkeit. Seine Vorträge vor dem städtischen Münsterpublikum charakterisieren ihn als herausragenden Volksprediger des Spätmittelalters. Die vorliegende Analyse befaßt sich mit seinen Predigtstrukturen, ihrem inhaltlichen Aufbau sowie mit seiner sprachlichen und rhetorischen Vermittlung.
Aus dem Inhalt: Aufgabe und Bedeutung der Volkspredigt im Spätmittelalter - Komik als Mittel der Didaxe - Elemente rhetorischer Bildlichkeit - Geiler von Kaysersberg: Kritiker seiner Zeit.