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Kosten von Kindern

Die Ermittlung von wohlstandsäquivalenten Einkommensrelationen für Haushalte unterschiedlicher Größe und Zusammensetzung

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Ingo Stryck

Die Einkommens- und Verbrauchsstichproben des Statistischen Bundesamtes zeigen: Bei einem Alter der Bezugsperson zwischen 25 und 44 Jahren verfügen Ehepaare mit einem oder mit zwei Kindern über ein niedrigeres Einkommen als Ehepaare ohne Kinder. Selbst Ehepaare mit drei Kindern weisen im Vergleich zu kinderlosen Ehepaaren nur ein geringfügig höheres Einkommen auf. Demgegenüber stehen die durch die Kinder verursachten zusätzlichen Kosten. Besteht eine familienpolitische Zielsetzung darin, einen verbesserten Ausgleich dieser Kosten von Kindern zu erreichen, sind Kenntnisse über deren Höhe und Struktur zwingend erforderlich. Die vorliegende empirische Analyse leistet hierzu ihren Beitrag.
Aus dem Inhalt: Normative, subjektive und ausgabenanalytische Konzepte zur Berechnung der Kosten von Kindern - Empirische Ausgabenanalyse - Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1988 - Functionalized Linear Expenditure System - Einkommensäquivalenz-Zahlen - Einfluß der Anzahl und des Alters von Kindern - Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes.