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Die Testierfähigkeit im Internationalen Privatrecht

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Stefan Wagner

Die Qualifikation der Testierfähigkeit ist im Internationalen Privatrecht seit der Kodifikation des Bürgerlichen Gesetzbuches umstritten. Diese Untersuchung widmet sich zunächst der Problematik der Anknüpfung, wobei der Autor zu einer erbrechtlichen Zuordnung der Testierfähigkeit in den kollisionsrechtlichen Vorschriften des EGBGB gelangt. Darüber hinaus unterbreitet der Verfasser im Hinblick auf den Statutenwechsel einen Normvorschlag, der unter Konkretisierung des bestehenden Gesetzestextes die konsequente Fortführung des im internationalen Testamentsrecht bereits bestehenden Günstigkeitsprinzips (favor testamenti) verfolgt.
Aus dem Inhalt: Der Einfluß internationaler Staatsverträge auf die Testierfähigkeit - Die Anknüpfung der Testierfähigkeit im autonomen Kollisionsrecht - Die Testierfähigkeit in der Entstehungsgeschichte der internationalprivatrechtlichen Normen des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches - Die Behandlung der Testierfähigkeit vor der Reform des deutschen Internationalen Privatrechts - Die Testierfähigkeit in der Diskussion zur Reform des deutschen Internationalen Privatrechts - Die Testierfähigkeit im geltenden Kollisionsrecht - Zusammenfassung der Ergebnisse und Normvorschlag.