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Elemente zur Kritik der Werttheorie

Friedrun Quaas and Georg Quaas

Zehn Autoren aus fünf Ländern stellen die Werttheorie aus philosophischer, historischer, systematischer und anwendungsbezogener Sicht dar. Die Verteilung der Arbeit, die im Zentrum dieser Theorie steht, ist heute ein aktuelleres Problem denn je. Politisch diskreditiert in der Marxschen Version, ist ihr theoretischer Status nach wie vor umstritten. Von einer Trophäe in der musealen Sammlung ehrwürdiger Dogmen bis hin zum Instrument der Analyse internationaler Beziehungen reicht die Spannweite der in diesem Buch vertretenen Auffassungen. Wichtige Meilensteine auf dem Wege zur Klärung ihrer inneren Struktur sind genauso vertreten wie eine verblüffende Lösung des berühmten Transformationsproblems, die sich den einschlägigen Kritiken zu entziehen scheint und noch nie so kompakt dargestellt wurde.
Aus dem Inhalt: T. Kuczynski: Von der Natur der Arbeit - T. Tairako: Materialismus und Dialektik bei Marx - P. Ruben: Vom Problem der ökonomischen Messung und seiner Lösung - B. Schefold: Wert und Preis im historischen Kontext - D. Meyer: Die ersten mathematischen Modelle der Marxschen Arbeitswertlehre - G. Huber: Wert und Preis, Mehrwert, Profit und Rente. Marx before Sraffa - I. Steedman: Heterogene Arbeit, Geldlöhne und Marx' Theorie - E. Zalai: Heterogene Arbeit und die Bestimmung des Werts - H. Klemm: Zur Herausbildung des Produktionspreises - G. Quaas: Werttheoretische Rekonstruktion der Konkurrenz als Ursache der Unterentwicklung.