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Friede als Streit der Freiheit mit sich selbst

Systematisch-ideengeschichtliche Untersuchungen zur normativen Grundlegung des Friedensbegriffs in Friedenspädagogik, Friedensforschung und Theologie

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Alfred Walter

Der in der Kritischen Friedenserziehung und Friedensforschung entwickelte und favorisierte positive Friedensbegriff wird auf seine normativen Implikationen hin kritisch rekonstruiert. Diese können als Entfaltung von Selbstbestimmung interpretiert werden. Im Anschluß an Kants politische Philosophie und deren Diskussion wird Frieden als der gelungene Streit der Freiheit mit sich selbst entwickelt und dessen erfahrungswissenschaftliche Konsequenzen aufgezeigt. Dieser Ansatz ist als der Versuch anzusehen, positiven Frieden systematisch-kategorial zu entwickeln. Angesichts positioneller friedenstheologischer Ansätze wird deren Diskursfähigkeit innerhalb der friedenswissenschaftlichen Diskussion eingefordert.
Aus dem Inhalt: Ansätze und Tendenzen kritischer Friedensforschung und Friedenserziehung in Bezug auf den Friedensbegriff - Friede als Streit der Freiheit mit sich selbst - Diskursfähigkeit friedenstheologischer Ansätze.