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Das Arrestverfahren in Frankfurt am Main im Spätmittelalter

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Guido Kraß

In Frankfurt am Main im Spätmittelalter war der privatrechtliche Schuldarrest ein wichtiges Instrument, um Gläubigeransprüche durchzusetzen und damit den Frieden in der Stadt zu sichern. Der Arrest umfaßte das Festhalten der Person des Schuldners und die Beschlagnahme seiner Sachen zur Sicherung oder Befriedigung gerichtlich geltend gemachter Ansprüche. Die Untersuchung zeichnet das Arrestverfahren an Hand der zeitgenössischen Frankfurter prozessualen Quellen nach und konfrontiert dieses Verfahrensrecht mit den Fallentscheidungen des Schöffengerichts. Dabei wird bisher unveröffentlichte Frankfurter Ratskorrespondenz berücksichtigt und der Forschungsstand zum Arrestverfahren im Spätmittelalter dargestellt.
Aus dem Inhalt: Stand der Forschung zum Arrestverfahren - Moderner Ansatz der Stadtrechtsforschung - Darstellung des Prozeßverlaufes - Beschäftigung mit den verschiedenen Arrestgründen aus der Sicht des Bürgers und des Gastes - Entwicklung des Arrestverfahrens in der Vorzeit und nach der Rezeption römischen-gelehrten Rechts.