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Studien zum weltlichen Vokalwerk Hugo Distlers

Analytische, ästhetische und rezeptionsgeschichtliche Untersuchungen unter besonderer Berücksichtigung des "Mörike-Chorliederbuches</I>

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Dirk Lemmermann

Hugo Distlers Mörike-Chorliederbuch gilt als ein herausragendes Werk in der Chorliteratur des 20. Jahrhunderts. In dieser Studie wird durch eine erweiterte Perspektive ein Zugang zum weltlichen Vokalwerk Distlers aufgezeigt. Exemplarische Analysen belegen, welche vielseitigen kompositorischen Mittel er in seinen Chorwerken einsetzt. Die stilistischen Besonderheiten werden systematisiert und durch weitere Beispiele ergänzt. Die Systematik zeigt auf phänomenologischer Ebene, daß Distlers weltliche Vokalmusik nicht gängigen Vorurteilen entspricht, sondern daß er in seiner Musik z.T. auch progressive Elemente verwendet. Im Kontext der Rezeptionsgeschichte des Mörike-Chorliederbuches wird u.a. aufgezeigt, unter welchen gesellschaftspolitischen und äußeren ästhetischen Bedingungen das Werk entstanden und uraufgeführt worden ist.
Aus dem Inhalt: Exemplarische Analysen - Stilmerkmale Distlerscher Chormusik - Weltliche Chormusik im «Dritten Reich» - «Singen macht deutscher»: Das «Fest der deutschen Chormusik» 1939 in Graz und die Uraufführung des Mörike-Chorliederbuches - Zur Rezeption des Mörike-Chorliederbuches bis 1945 und nach 1945.