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Europäische Verwaltungsförderung in Mittel- und Osteuropa

Zugleich ein Beitrag über den Aufbau moderner Sozialsicherungssysteme am Beispiel des Programmes PHARE

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Lukas Elles

Der Transformationserfolg hängt in erster Linie von leistungsfähigen Rechts- und Verwaltungsstrukturen ab. Der Beitritt zur EU verlangt zudem nach Übernahme des gemeinschaftlichen Besitzstandes beim Recht und den zugrundeliegenden Verwaltungsstrukturen. Angesichts der diesbezüglichen Systemunterschiede steht und fällt der zügige Beitritt daher oft genug mit einer durchgreifenden Neuschaffung von Recht und staatlicher Verwaltung. Die EU sollte angesichts ihrer bislang gemachten Erfahrungen ihre Hilfe künftig in ein umfassendes Konzept einer integrationsorientierten Europäischen Verwaltungsförderung einstellen. Die Mitgliedsstaaten trifft auf der Grundlage der Maastrichter Verträge insofern eine Pflicht zur unionsfreundlichen Verwaltungsförderung.
Aus dem Inhalt: Der Umbruch in Mittel- und Osteuropa: Herausforderungen an Europa - Das Programm PHARE als zentrales integrationspolitisches Instrument der EU - Die Europäische Verwaltungsförderung: ihre Ausgangs- und Rahmenbedingungen, ihre integrationspolitische Bedeutung - Die soziale Sicherung in Europa und der Prozeß der Transformation - Die Durchführung des Programmes PHARE am Beispiel der Arbeitsverwaltung - Würdigung der Programmsegmente PHARE-Verwaltungsförderung, PHARE-Soziale Sicherheit und der TAIEX-Initiative.