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Die Entwicklung des Rechts der Kreditwirtschaft in der VR China unter besonderer Berücksichtigung der Finanzierung der Industrie durch die Bank, 1949-1989

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Xiaolin Liu

In der Planwirtschaft sind Banken nur Kassenwarte der Staatswirtschaft, jedes Darlehen wird ihnen vom Staatsplan vorgeschrieben. In der Marktwirtschaft sind sie ein unabhängiger Wirtschaftsfaktor, ihre Entscheidungen über Darlehen und andere Investitionen beeinflussen Erfolg und Erfolgsaussichten einzelner Unternehmen und ganzer Wirtschaftszweige. In dieser Arbeit wird erstmals der schwierige Wandel in der Rolle der Bankdarlehen für die Volksrepublik China dargestellt, der sich im Verlauf der Wirtschaftsreform im Osten entwickelt. Dabei wird aus der Fülle komplexen Materials ein klares Bild dieser wichtigen Vorgänge bei der marktwirtschaftlichen Reform erarbeitet. Die Arbeit ermöglicht überdies, die Kreditreform in China mit der in anderen östlichen Reformländern zu vergleichen.
Aus dem Inhalt: Planwirtschaftsverfassung - Staatsfinanzverfassung - Investbaumittelzuweisung - Einheitliches Bankgewerbe: Volksbank - Gesamtkreditplan - Planungssteuerung der Umlaufmitteldarlehen - Wirtschaftsreform nach 1979 - Neue Bankgewerbe: Zentralbank, Staatsgeschäftsbanken und sonstige Kreditorgane - Darlehen statt Zuweisungen - Einführung von Anlagevermögensdarlehen - Kontrolle durch Darlehensplanziffern - Entstehung des Kapitalmarktes - Banksystem zwischen Plan- und Marktwirtschaft.