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Die Pressepolitik der kaiserlichen Regierung während des Ersten Weltkriegs

Die Exekutive, die Journalisten und der Teufelskreis der Berichterstattung

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Martin Creutz

Der Erste Weltkrieg ist eine epochale Schnittstelle des 20. Jahrhunderts. Wie nie zuvor nehmen die Menschen Anteil an den Kriegsereignissen. Die öffentliche Meinung wird ein wichtiger Faktor für politische und militärische Entscheidungen. Die Verantwortlichen der Exekutive und Journalisten tragen ihren eigenen Kampf zwischen Wahrheit und Glaubwürdigkeit einerseits und Pflichterfüllung und Staatsraison andererseits aus. Hier wird der Teufelskreis skizziert, dem die Berichterstattung und die Entwicklung der Pressepolitik des Kaiserreiches unterworfen war. Protokolle der Pressekonferenzen oder Tagebuchnotizen Erhard Deutelmosers sind als neue Quellen herangezogen worden. Die Analyse zeigt, daß die Pressepolitik mehr zu bieten hatte, als bisher angenommen wurde.
Aus dem Inhalt: Pressearbeit zu Kriegsbeginn - Entwicklung der Pressedienste - Pressekonferenzen - Alte Verbände und neue Behörden - Verschärfung des Kampfes um die Pressepolitik - Späte Ausbauversuche des Presseapparates.