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Rechnungslegung und Kreditfinanzierung

Zum Zusammenhang von Ausschüttungsbegrenzung, bilanzieller Gewinnermittlung und vorsichtiger Rechnungslegung

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Christian Leuz

Ausgangspunkt ist die einfache Frage: Warum werden in der Praxis Ausschüttungsrestriktionen auf der Basis des bilanziellen Gewinns formuliert? Zur Beantwortung dieser Frage wird in der Arbeit eine Brücke zwischen den agencytheoretischen Ansätzen zur Ausschüttungsbegrenzung und der Bilanztheorie geschlagen, da beide Fachgebiete bislang die aufgeworfene Frage für sich nicht beantworten können. Es werden Probleme der Ermittlung bzw. Steuerung des maximal ausschüttungsfähigen Betrags bei mehrperiodigen Kreditverträgen diskutiert und anhand von Beispielen verdeutlicht. Es wird dann analysiert, auf welche Weise der ausschüttungsfähige Betrag im Rahmen einer bilanziellen Gewinnermittlung gesteuert werden kann. Hierdurch werden Anhaltspunkte zur Beantwortung der aufgeworfenen Kernfrage gewonnen sowie die bilanzielle Ausschüttungsbegrenzung ökonomisch fundiert.
Aus dem Inhalt: Ökonomische Fundierung einer bilanziellen Ausschüttungsbegrenzung - Agencytheoretische Grundlagen der Ausschüttungsbegrenzung - Internationaler Vergleich kreditvertraglicher und gesetzlicher Ausschüttungsbegrenzung - Ausschüttungsgesperrte Rücklagen und die Verlagerung der Ausschüttungsbegrenzung in die Gewinnverwendung - Gläubigerschutz - Vorsichtige Gewinnermittlung.