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Transferbeziehungen zwischen den Generationen

Unter besonderer Berücksichtigung der intragenerationalen Verteilungswirkungen

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Alexander Becker

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Beschäftigung mit zwei Fragen: Was motiviert Individuen dazu, Transfers zwischen den Generationen zu geben? Und wie reagieren Individuen auf den Empfang solcher intergenerationaler Transfers? Antwort auf diese beiden Fragen zu erhalten, ist für vielerlei Untersuchungen wichtig: Welche Auswirkungen ergeben sich durch Transfers auf die Einkommensverteilung? Wie beeinflussen sie Kapitalstock und Zinssatz? Woran läßt sich ansetzen, wenn man die Gruppe der Transfergeber oder -empfänger als Kundenpotential erschließen will? In dieser Arbeit werden die Fragen nach Motiven und Reaktionen unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Verteilung innerhalb einer Generation (z.B. der vielzitierten «Erbengeneration») behandelt.
Aus dem Inhalt: Das Kalkül der Transfergeber: Altruismus; Interesse an bestimmten Gütern; das Austauschmotiv; Versicherungs- und Kapitalmarktunvollkommenheiten; Ansätze der empirischen Überprüfung von Transfermotiven - Das Kalkül der Transferempfänger: Unglückserbschaften; Humankapitalbildung und unvollkommene Kapitalmärkte; ein Lebenszyklusmodell mit Konsum, Freizeit und Bildung; nutzenpsychologische Betrachtungen - Ausblick: intergenerationale Transfers und intragenerationale Verteilung.