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«Ihr sollt der Sohn selber sein!»

Eine fundamentaltheologische Studie zur Soteriologie Meister Eckharts

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Irmgard Kampmann

Der Theologie und der Predigt Meister Eckharts liegt ab 1302 eine philosophische Theorie der Vernunft zugrunde. Es wird untersucht, wie diese Theorie das Heilsverständnis Eckharts prägt, das sich von der gängigen Soteriologie unterscheidet: Kernaussage ist die Menschwerdung Gottes, in der nach Eckhart offenbar wird, daß jedem Menschen ein «christusförmiges Leben», d.h. ein Leben als wesensgleiches Hervorgehen aus göttlicher Vernunft und Freiheit, angeboten ist. Indem er dies predigte, nahm Eckhart ermutigend und klärend teil an den zeitgenössischen Auseinandersetzungen um ein authentisches Christsein. Die Studie plädiert dafür, seine Soteriologie heute als eine angemessene Interpretation der christlichen Heilsbotschaft zu rezipieren.
Aus dem Inhalt: Die Soteriologie Eckharts in ihrer Entwicklung und ihrem historischen Kontext - Eckharts Auseinandersetzung mit der Heilssuche frommer Laien - Christusförmigkeit und Leiden - Erlösung zur Freiheit der Kinder Gottes - Ich und Gottheit als Eines - Grundstruktur und fundamentaltheologische Bedeutung der Soteriologie Eckharts.