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Mission und Kirche in Sambia (1875-1994)

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Aleksander Bejger

Das Buch leistet einen Beitrag zur Missionsgeschichte Sambias über den großen zeitlichen Umfang von 1875 bis 1994. Das Bemühen vieler, auch ungenannter Missionare verschiedener Nationalitäten und Gemeinschaften wird ebenso gewürdigt wie das Ringen um die Verwurzelung der katholischen Kirche in Sambia durch die Verantwortlichkeit einheimischer Priester und Ordensleute. Die Betonung liegt auf der Entwicklung der Kirche nach 1964 (Unabhängigkeit Sambias), wobei das derzeitige christliche Leben in den einzelnen Diözesen ausführlich behandelt wird. Da der Verfasser in Sambia als Missionar tätig war, hatte er Zugang zu authentischen Quellen, Berichten und Daten. Der Leser bekommt einen Überblick über die einzelnen Stadien kirchlicher Entwicklung, über Rückschläge und Fortschritte. Zudem lernt er das Land Sambia kennen, seine Geschichte und das Leben der Menschen innerhalb ihrer Stämme, wobei der Bemba-Stamm besonders berücksichtigt wird. Nicht zuletzt zielt das Buch auch auf ein tieferes Verständnis für die Situation des sambischen Volkes, für seine Mentalität und seine Bedürfnisse.
Aus dem Inhalt: Das Land Sambia (ehemals Nordrhodesien), seine Bewohner und ihr Leben innerhalb der Stämme - Erste Evangelisierungsversuche durch Jesuiten und Weiße Väter - Aufbau der einzelnen Missionen, Entwicklung und Errichtung der kirchlichen Hierarchie - Missionstätigkeit in den neuen Diözesen (nach der staatlichen Unabhängigkeit) - Christliches Leben in Sambia unter besonderer Berücksichtigung folgender Themen: Konversion - Problem der Inkulturation - Bibelapostolat - Gesundheitswesen - Ökumene - Massenmedien - Schulwesen - Laienapostolat.