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Offene Formen

Beiträge zur Literatur, Philosophie und Wissenschaft im 18. Jahrhundert

Series:

Bernd Bräutigam and Burghard Damerau

Der Sammelband ist ein Beitrag zur Geschichte der literarischen Mitteilungsformen im 18. Jahrhundert. Mit der zu beobachtenden Emanzipation des anthropologischen Denkens aus metaphysischen Systemen wechselte die Präferenz von Gattungen und Schreibweisen: Die Aufklärung etablierte sich durch geschlossene Systeme, aber realisierte sich schließlich durch offene Formen. Die versammelten Einzeluntersuchungen bieten ein Spektrum dieser Formen bis in die Romantik.
Aus dem Inhalt: Alfred Behrmann: Anmerkungen zum Begriff der offenen Form - Ralph-Rainer Wuthenow: Die Posse der Freiheit, das Schauspiel der Welt. Zu Wilhelm Heinses Tagebüchern - Klaus Weissenberger: Das produktionsästhetische Spektrum des literarischen Reiseberichts in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts - Andrea Battistini: Das unvollendete Gewebe. Die zerrissenen Fäden der Autobiographie - Bernd Bräutigam: Szientifische, populäre und ästhetische Diktion. Schillers Überlegungen zum Verhältnis von «Begriff» und «Bild» in theoretischer Prosa - Burghard Damerau: Zwischen Hirngespinst und Herzensangelegenheit. Wieland im Gespräch: Euthanasia - Hans Schumacher: Kommunikationsformen bei Francesco Algarotti - Francesco Algarotti (1712-1764): Vermischte Gedanken über verschiedene philosophische und philologische Gegenstände - Gino Ruozzi: Heilung der Ärzte. Medizinische Aphorismen im Italien des 18. Jahrhunderts - Giulia Cantarutti: Edita inedita eines Kenners des menschlichen Herzens. Ein unerforschter Aspekt bei J.K. Lavater - Gerwin Marahrens: Über aphoristische Metaphorik und metaphorische Aphorismen in Goethes Maximen und Reflexionen - Marie Luise Wandruszka: Das offene Leben und die vollendete Kunst. Caroline Schlegels Briefe - Hans Feger: Die liebliche Sonne der Nacht. Zur Lichtmetaphorik bei Schelling und Novalis - Friedrich Strack: Romantische Fragmentkunst und modernes Fragmentbewußtsein.