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Ein humankapitaltheoretischer Ansatz zur Vermeidung von Einkommensarmut in entwickelten Volkswirtschaften

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Michael Grömling

Der steigende Lebensstandard in entwickelten Volkswirtschaften hat lange Zeit die Hoffnung genährt, Armut sei auf dem Rückzug. Die Realität zeigt aber, daß Armut trotz intensiver wohlfahrtsstaatlicher Bemühungen hartnäckig fortbesteht. Es liegt somit nahe, sich Gedanken darüber zu machen, wie Armut effizient bekämpft werden kann. Eine Ursachenanalyse führt Armut in erster Linie auf unzureichendes Humankapital und der damit oftmals verbundenen Arbeitslosigkeit zurück. Zunächst wird gezeigt, welche allokativen und distributiven Wirkungen mit einem effizienteren Prozeß der Humankapitalbildung einhergehen können. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dann die Diskussion zweier verschiedener Wege der Finanzierung des Bildungswesens: Kann das gegenwärtige System erfolgversprechend reformiert werden oder sind private Kreditarrangements überlegen?
Aus dem Inhalt: Was sind die Aufgaben eines Wohlfahrtsstaates? - Wodurch wird Armut in entwickelten Volkswirtschaften verursacht? - Sind Investitionen in Humankapital ein effektives Mittel gegen Armut? - Wie können Investitionen in Humankapital effizienter erfolgen? - Was sind die politischen Grenzen einer Reform der Bildungsfinanzierung?