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Finaler Rettungsschuß

Theologisch-ethische Untersuchung zum finalen Rettungsschuß als lex specialis

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Anton Georg Schuster

Die Arbeit behandelt die juristisch kontrovers diskutierte Problematik des finalen Rettungsschusses. Bei diesem Sonderfall des polizeilichen Schußwaffengebrauchs handelt es sich in Deutschland um den einzigen hoheitlich legitimierten Tötungsakt. Diese Tötungshandlung wird auf dem Hintergrund des christlichen Verständnisses vom Wert menschlich-personalen Lebens beurteilt. Dem Leben des Täters werden dabei die Werte gegenübergestellt, die mittels der gezielten Tötung gesichert werden sollen. Ebenso wird aus ethischer Sicht der Frage nachgegangen, ob eine ausdrückliche Formulierung des finalen Rettungsschusses im Polizeirecht zweckmäßig ist. Die Untersuchung stellt einen wertvollen Beitrag für die immer noch andauernde sicherheitspolitische Debatte zu dieser Thematik dar.
Aus dem Inhalt: Problemdarstellung zum finalen Rettungsschuß - Bisherige sittliche Bewertung - Ethische Begründung von Legitimität und Begrenzung des finalen Rettungsschusses - Rechtsethische Begründung der Kodifikation des finalen Rettungsschusses als lex specialis.