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Telekommunikation in Mittelosteuropa

Die Reform der Festnetzkommunikation in Polen, Tschechien und Ungarn

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Henrik Prößdorf

Im «Zukunftsmarkt Telekommunikation» war im ehemaligen Ostblock zur Zeit der Wende selbst die Grundversorgung mit Basisdiensten derart lückenhaft, daß die erfolgreiche Einführung marktwirtschaftlicher Systeme gefährdet erschien. Grundlegende Reformen waren unumgänglich. Diese Arbeit - die bislang umfangreichste empirische Vergleichsstudie, die über die Entwicklung der Festnetzkommunikation in den drei Vysehrad-Staaten Polen, Tschechien und Ungarn vorliegt - zeigt auf, welch unterschiedliche Wege diese Länder bei den Reformen einschlugen. Gespräche mit über 50 Experten vor Ort sowie die Instrumente der Neuen Politischen Ökonomie lieferten die Grundlage für die Analyse, warum die implementierten Reformen deutlich von westlichen Mustern abweichen. Anhand umfangreichen Datenmaterials werden die unterschiedlichen Reformerfolge in den drei Ländern aufgezeigt und ein Ausblick über die zukünftig zu erwartenden Marktentwicklungen gegeben.
Aus dem Inhalt: Ausgangssituation - Aufbauziele und ordnungspolitische Handlungsoptionen für den Aufbau der Telekommunikationsinfrastruktur - Einfluß der Interessengruppen während der Systemtransformation - Die Reform der Telekommunikation in Polen, Tschechien und Ungarn - Vergleichende Gegenüberstellung der Implikationen der ausgewählten Reformoptionen.