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Die Haftung für Einsturzschäden nach den 836-838 BGB in der Rechtsprechung des Reichsgerichts

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Wencke Mull

Die Arbeit befaßt sich einleitend mit der Rechtsentwicklung der Haftung für Einsturzschäden vom römischen Recht bis zu den Kodifikationen des Naturrechts. Anhand der Arbeiten der BGB-Kommission wird herausgestellt, daß sich die vom BGB-Gesetzgeber gefundene Lösung deutlich von den Partikularrechten und vom gemeinen Recht unterscheidet. Im Hauptteil der Arbeit belegt die Autorin, daß das Reichsgericht die Judikatur zu den 836-838 BGB in bewundernswerter Konsequenz ausgeformt und entwickelt hat. Hierzu werden insbesondere Leiturteile herausgestellt und deren Tatbestand untersucht. Der abschließende Ausblick auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs liefert einen Beleg für das große Ausmaß der Kontinuität zwischen der Judikatur des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs.
Die Autorin: Wencke Mull wurde 1969 in Kiel geboren. Studium der Rechtswissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seit 1995 ist sie Referendarin im juristischen Vorbereitungsdienst in Kiel. 1996 Promotion.