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Zeit in der Spannung von Werden und Handeln bei Victor Emil Freiherr v. Gebsattel

Zur psychologischen und ethischen Bedeutung von Zeit

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Beate Christiane Boes-Otte

Diese in drei Teile gegliederte Untersuchung stellt den von der Lebensphilosophie des beginnenden 20. Jahrhunderts geprägten «Zeitbegriff» des Philosophen, Mediziners und Psychotherapeuten Victor Emil Freiherr v. Gebsattel dar und greift diesen für die Diskussion über die theologische und ethische Bedeutung der anthropologischen Zusammenhänge von Zeit auf. Zeit in der Spannung von Werden und Handeln. Das Fehlen eines kontinuierlich weiterentwickelten Zeitverständnisses in der Moraltheologie und ein häufig übernommener Zeitbegriff begründen die ausführliche Darstellung über die Auseinandersetzung der Zeit in der Philosophie und Psychologie. Die von v. Gebsattel aufgezeigten Störungen zeitlichen Werdens und Handelns werden mit der ethischen Relevanz und Bedeutung der Zeitdimension für eine personale Wirklichkeitsgestaltung des Menschen diskutiert. Ein gestörtes Zeitgeschehen hat maßgebliche Auswirkungen auf das Werden und Handeln des Menschen als Person in seiner individuellen, sozialen und geschichtlichen Zeit.