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Aspekte der lexikalischen Kreativität im Rumänischen

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Paul Miron

Um die genuinen Züge des lexikalischen Kreativitätsvorgangs aufzudecken und die immerwährenden Bedürfnisse der Sprache zu durchleuchten, untersucht Miron die Prosa von Dimitrie Cantemir, des Humanisten an der Schwelle des 18. Jahrhunderts, und vergleicht diese mit der anderer Klassiker des Rumänischen. Der schöpferische Akt der immer aus dem Geist der Sprache und nicht aus ihrer Natur hervorgeht, hat das Stoffliche, die Vielfältigkeit des vorgegebenen Systems zur Voraussetzung; er fügt diesem etwas Neues hinzu, etwas, das überhaupt noch nicht oder nicht so da war. Die Ausrichtung der sprachlichen «Energeia» auf ein Element der Rede bewirkt, dass duch Synkinese alle Elemente des Kontextes dynamisiert werden.